Mit Ozobots auf Schatzsuche: Workshop bei der Schnupperuni Informatik für Schülerinnen*

Bei der Schnupperuni Informatik lädt die Fakultät für Informatik jedes Jahr weibliche und diverse Jugendliche der Jahrgangsstufen 9 bis 13 an die TU Dortmund ein. In diesem Jahr fand sie am 15. und 16. Oktober statt. An den zwei Tagen gab es Workshops, Vorlesungen und Infoveranstaltungen, die einen Einblick in das Informatikstudium ermöglichten. Einer dieser Workshops fand bei uns am Lehrstuhl für Enterprise Computing statt.
Zu Beginn des Workshops stellte sich der Lehrstuhl kurz vor. Außerdem gab es einen Überblick über das Studienfach Wirtschaftsinformatik und darüber, wie es sich von den anderen Studiengängen der Fakultät für Informatik unterscheidet. So konnten die Schülerinnen* einen ersten Eindruck davon gewinnen, wie Informatik und Wirtschaft im Studium zusammenkommen.
Danach ging es an die Praxis. Im ersten Teil des Workshops programmierten die Teilnehmerinnen* die Ozobots mit der grafischen Programmierumgebung Blockly und schickten die Roboter auf Schatzsuche. Dabei lernten sie spielerisch grundlegende Konzepte der Programmierung kennen: Anweisungen, Schleifen und das Auswerten von Sensordaten.
Im zweiten Teil wurden die Tablets weggelegt, und es wurde nur noch mit Papier und Stift programmiert. Die Ozobots erkennen nämlich Farbcodes, denen sie beim Fahren über eine gezeichnete Linie folgen. Die Aufgabe war, auf einer 80 Zentimeter langen Strecke die schnellstmögliche Rennstrecke zu entwerfen. Dafür galten feste Regeln: Jeder Farbcode durfte nur einmal verwendet werden, gleichzeitig musste aber eine Mindestanzahl an Codes auf der Strecke eingesetzt werden. Es wurde also getüftelt, getestet und nachgebessert, bis die Strecken bereit für das Rennen waren. Das Finale endete mit einem knappen Unentschieden.
Durchgeführt wurde der Workshop von Anne Stockey und Alexander van der Staay. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen* für ihre Begeisterung und die kreativen Rennstrecken und freuen uns schon auf die nächste Schnupperuni!



