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Fakultät für Informatik
FORSCHUNG

Der Lehrstuhl auf Kongressreise in Linz

Logo der WI 26 © Johannes Kepler Universität Linz
Der Lehrstuhl für Enterprise Computing präsentiert zwei aktuelle Forschungsbeiträge auf der 21. Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik vom 07. bis 10. September 2026 an der Johannes Kepler Universität Linz. Bereits im Vorfeld nimmt Alexander van der Staay am Doctoral Consortium teil.

Der Lehrstuhl für Enterprise Computing freut sich, an der 21. Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik an der Johannes Kepler Universität Linz in Österreich teilzunehmen. Die Konferenz findet vom 07. bis zum 10. September 2026 statt und bietet eine zentrale Plattform für den wissenschaftlichen Austausch zu aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Innovationen in der Wirtschaftsinformatik.

Die Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik zählt zu den wichtigsten Konferenzen des Fachgebiets im deutschsprachigen Raum. Sie bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker zusammen, um aktuelle Forschungsergebnisse, neue methodische Ansätze und praxisrelevante Erkenntnisse zu diskutieren.

Mit der Präsentation von zwei wissenschaftlichen Beiträgen stellt der Lehrstuhl aktuelle Forschungsarbeiten einem internationalen Fachpublikum vor und leistet damit einen Beitrag zum fachlichen Diskurs in der Wirtschaftsinformatik.

Bereits am Wochenende vor der Konferenz nahm Alexander van der Staay am Doctoral Consortium (DC) teil. Das Doctoral Consortium bietet Promovierenden die Gelegenheit, ihre Forschungsvorhaben mit erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie anderen Nachwuchsforschenden zu diskutieren und wertvolles Feedback für die weitere wissenschaftliche Arbeit zu erhalten.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie auf der Website der WI 2026.

Hier sind unsere vorgestellten Paper:

  • van der Staay, A., Stahmann, P., Speckmann, P., Nebel, M., Ciftci, S. A., Janiesch, C. (2026). „The Tone Makes All the Difference: Shaping Student Mental Models of LLM Thought Partners“.
    Das Paper untersucht, wie Studierende Large Language Models als „Thought Partner“ beim mathematischen Lernen wahrnehmen und nutzen. In einer qualitativen Studie wurden zwei unterschiedlich gestaltete Varianten eines LLM-basierten Lernpartners verglichen: eine passiv-neutrale und eine aktiv-unterstützende Ansprache. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl bisherige Erfahrungen mit LLMs als auch die sprachliche Gestaltung des Systems die Erwartungen der Studierenden, ihre Zuschreibungen von Kooperationsbereitschaft und ihr Interaktionsverhalten beeinflussen. Daraus leitet das Paper wichtige Gestaltungsansätze für den Einsatz von LLMs in Bildungskontexten ab, insbesondere im Hinblick auf Framing und Erwartungsmanagement.
  • Ciftci, S. A., Janiesch, C. (2026). „Patterns of Trust: Process Patterns for Configurable Data Trustee Architectures“.
    Das Paper entwickelt modulare Prozessmuster für die Gestaltung konfigurierbarer Daten-Treuhandarchitekturen. Datentreuhänder übernehmen eine wichtige Vermittlungsrolle in Datenökosystemen, indem sie einen rechtskonformen und souveränen Datenaustausch zwischen Datenanbietenden und Datennutzenden ermöglichen. Auf Grundlage eines Design-Science-Research-Ansatzes werden komplexe Prozesse – von der Autorisierung bis zum sicheren Datenabruf – in wiederverwendbare Servicekomponenten zerlegt. Das resultierende Framework bietet einen flexibel anpassbaren Bauplan für transparente Daten-Treuhandarchitekturen, die unterschiedliche fachliche Anforderungen und sich wandelnde regulatorische Rahmenbedingungen berücksichtigen können.